Notruftelefone - es gibt bessere Alternativen Notruftelefone werden am Markt der Seniorentelefone in letzter Zeit immer stärker beworben. Grund dafür ist, sicherlich nicht zuletzt, der recht hohe Preis von meist über 150 €. Spezialisierte Notrufsysteme, die ggf. auch von den Krankenkassen bezahlt werden, sind unserer Ansicht nach die bessere Lösung. Funktionsweise der Notruftelefone Notrufsender sind in der Regel kleine Apparate zum Umhängen, oder als Armband zu tragen, mit einem großen "Knopf" zum Absetzen eines Notrufs bzw. Alarms. Die Notrufsender sind dabei mit dem Telefon verbunden. Wird die Notruftaste aktiviert, wählt das Telefon automatisch eine bestimmte Anzahl von Telefonnummern an und/oder versendet SMS an diese Telefonnummern. Reagiert ein Anrufer durch Rückruf auf den Notruf oder nimmt das Gesrpäch an, wird die Freisprecheinrichtung des Telefons aktiviert. Prinzipiell ist dies sicherlich eine gute Idee. Vermutlich wird jedoch ein Notruf gerade dann notwendig, wenn sich die Person in einem anderen Raum (z.B. Bad) aufhält, indem das Telefon nicht steht. Allerdings kann derjenige der den Notruf empfängt ja entsprechende Stellen informieren. Nur dumm, wenn anschließend 15 Rettungsdienste bei Ihnen an der Tür klopfen... Warum so teuer? Notruftelefone sind nicht etwa aufgrund der komplizierten Technologie so teuer. Die Vorschriften und bürokratischen Auflagen für den Import und die Inverkehrbringung von Festnetztelefone sind in den letzten Jahren stark gelockert, und auf ein Minimum reduziert, worden. Nicht so bei Funkgeräten - ein Notruftelefon ist rein verwaltungstechnisch ein solches. Daher bezahlen Sie hier hauptsächlich für z.B. Zulassung, Dokumentation und Verwaltung, und nicht für ein wesentlich besseres Produkt. Alternativen Notrufsender ohne weitere Funktionen werden inzwischen von verschiedenen Firmen angeboten. Im Vergleich zu Notruftelefonen bzw. Telefonen mit Notrufsender verfügen diese meist über eine deutlich größere Reichweite von ca. 250 Meter (je nach Anbieter). Zudem ist im Notrufsender bei einigen Anbietern eine Freisprecheinrichtung integriert. D.h. wenn man den Notfall im Garten erlebt, kann man direkt über sein Armband oder Umhängegerät kontakt zur Zentrale aufnehmen. Bei den meisten Anbietern gibt es eine Zentrale mit der man verbunden wird, und die 24 Stunden am Tag besetzt ist. Die Geräte und Services werden meist auf Mietbasis angeboten. Die Leistungen zwischen den einzelnen Anbietern variieren jedoch start. Daher empfehlen wir, sich Angebote von 2-3 Diensten zu vergleichen. Personen die einen Notrufsender tatsächlich benötigen, bekommen diesen häufig von den Krankenkassen genehmigt. Fragen Sie doch einfach mal bei Ihrem Pflegedienst nach. . Sponsor www.hörtelefone.de . . . ![]()
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